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Von Minderbrudern und »Weltmenschen«

Guy Dilweg ofm
Bruder Guy Dilweg ofm,

Auch in der franziskanischen Welt gibt es imm erwieder Aufbrüche. darunter auch Projekte gemeinschaftlichen Lebens mit Laien. Eines davon ist das franziskanische Umweltprojekt im niederlandischen Stoutenburg. Guy Dilweg OFM, ein heute 67-jahriger Franziskaner, hat das Projekt 1990 initiiert. Er gründete in dem alten Landsitz eine ökumenische Wohn- und Arbeitsgemeinschaft, die das Land bewirtschaftet und ein Tagungshaus unterhalt. Ursprünglich lebte dort eine grössere Gruppe von Erwachsenen und Kindern zusammen.

»Aber«, so Bruder Guy, »in den letzten Jahren leben wir ohne Kinder. Für eine Familie ist dieses Leben eigentlich zu anstrengend. Unser Alltag verlauft in einem religiösen Tages-rhythmus.« Derzeit leben ausserdem Franziskanerbruder noch zwei Frauen und ein Mann auf Stoutenburg. Sie alle sind seit vielen Jahren Mitglieder der Kommunität. Seit zwölf Jahren wohnt dort aufterdem ein von Abschiebung bedrohtes afghanisches Ehepaar im Dauergaststatus. »Wir haben immer viele Gäste, und dann unterhalten wir natürlich das Tagungshaus, mit dem das Projekt finanziert wird. Gemeinschaftsleben,

Pompoenen
 

Spiritualitat und Naturver-bundenheit sind die Eckpunkte unserer Kommunität. Grosse Inspiration erfahren wir von Franziskus, aber auch von dem buddhistischen Mönch Thich Nhat Hanh. Wir finden unsere Inspiration in vielen Traditionen, die uns helfen,das Mysterium der Anwesenheit des Heiligen in der Schöpfung zu entdecken, zu gestalten und zu feiern.«

> Franziskaner 2010, Ausgabe 5, Winter
> Ueber Liebe, 12 Gespräche mit Franziskus

Ruf an: +31.33.494 55 00.
E-mail oder schreibe: Stoutenburgerlaan 5, 3835 PB Stoutenburg, Niederlande.

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Oktober 2011.